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Aus lauter Liebe – Klee Review vom 25.10 2011 FZW Dortmund

Aus lauter Liebe Klee Review vom 25.10 2011 FZW DortmundEin von vorne bis hinten mit Hetze erfüllter Tag peinigt den Autor und die Fotografin. Bei einer Verlosung von „derwesten.de“ mitgemacht und plötzlich ein „Meet and greet“ mit Suzie Kerstgens und Sten Servaes inklusiv der Tickets in den Händen – das Leben kann so schön sein.Seit Jahren kriege ich immer große Ohren, wenn irgendwo Klee läuft und habe noch jeden erreichbaren Liveauftritt terminmäßig versemmelt.Angekommen in Dortmund werde ich von anstehenden Konzertbesuchern heftig gescholten, als sie uns fragen, warum wir denn früher hinein dürften. Nach einem kurzen kennenlernen im Backstage, weiß ich warum. Denn dem Charisma und dem Sympathiefaktor des Kölner Duos kann man nicht entkommen, wenn man ein Herz im Leib hat. Gespräche über den eigenhändig durchgeführten Abbau nach jedem Gig, Gebisse und 15 km nach der Disko nachhause laufen produzierten diverse Lacher, dann nahte die Stagetime und die schwerstens erkältungsgeplagte Suzie musste Richtung Bühne..Also ab in den kleinen Club des FZW. Als Opener gab es die Hymne „Für alle“Was folgte, war ein an Heimeligkeit nicht zu überbietender Gig, der sowohl musikalische Zeitlosigkeiten wie „Die Stadt“, und „tausendfach“ enthielt, als auch reichlich Material ihres superben neuen Albums „aus lauter Liebe“ welches soundtechnisch eine Mischung aus frankophiler Klangästhetik a la Jaques Brel, New Order und einem Schuss Coldplay ist. Was auch wieder ein wenig Quatsch ist, weil es Klee ist und die sind hierzulande völlig einmalig.Als Paradebeispiele für das Album, welches im FZW vorgestellt wurde, könnte man die Singleauskopplung „willst du bei mir bleiben“ und „Adieu“ nennen. Ersteres ersetzt im Auto, wenn man es hört, jegliche Sitzheizung, so wohlig warm wird einem beim hören. “Adieu“ ist ein Tränentreiber par Exzellente. Selten wurden Gedanken über Trennung und Abschied so herzergreifend vertont. Begleitet von einem Cellisten stellte dieser Song mein Highlight des Konzertes dar. Im übrigen ein Sonderlob an die tolle Band und die liebevolle Visualisierung des Gigs. Absolut bezaubernd.In einem Spiegelonline-Artikel wurde behauptet, Klee würden nicht rocken. Schonmal ihren Smasher „Gold“ live gehört?? Dann würde sich die Meinung ändern.Draussen vor der Tür ein paar km weiter im Signal-Iduna-Park ereigneten sich zu diesem Zeitpunkt die übelsten Fußballkrawalle, die Deutschland seit langem erlebt hat. Kaum zu glauben- im FZW war die Welt so, wie man sie sich oft erträumt und nichts deutete daraufhin, was um die Ecke der Location abging.Würden mehr Menschen die Message von Suzie und Stan leben, würde die Welt eine Bessere sein. Was wäre die Welt ohne Menschen wie die Beiden?Eine sehr viel Schlechtere!!Von wegen „Mehr Hass, mehr Wut“, wie in dem widerlichen „Rolling Stone“-Veriss geschrieben. Noch mehr Hass und Wut???Der Autor scheint sich mit Klee nicht beschäftigt zu haben. Setzen, sechs!Wir sind seit diesem Tag der Band verfallen.Mehr Klee!! Text: O.KornFotos: M.M