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Patrice

16.10.2010 Bielefeld - Ringlokschuppen

Patrice ReviewBielefeld - Ringlokschuppen

PATRICE & THE SUPOWERSBielefeld, Ringlokschuppen, Samstag 16. Oktober 2010Ein Herbstsamstag wie er im Buche stand. Man lag ziemlich motivationslos auf der Couch während draußen der Regen an die Scheibe prasselte und es noch früher dunkel wurde als es eigentlich sollte. Wie konnte man sich da überreden aufzustehen und das Buch beiseite zu legen? Richtig; allein durch die Hoffnung auf Besserung und ein kleines bißchen Sonne, zumindest in musikalischer Hinsicht. Die versprach es an diesem Samstag im Ringlokschuppen in Bielefeld beim Konzert von PATRICE zu geben. Als wir gegen 19.45 Uhr ankamen stand der Support FETSUM bereits auf der Bühne. Schließlich war ja Wochenende und man wollte wohl für eine schnelle Konzertabwicklung sorgen um dann anschliessend das Konzert- gegen das Diskopublikum auszutauschen. Dabei lohnte es durchaus den Auftritt von FETSUM zu sehen. Dieser stand lediglich von einem Gitarristen begleitet alleine auf der Bühne und sang ca. eine halbe Stunde mit großartiger Stimme seine Songs. Im großen und ganzen handelte es sich dabei um Reggae mit manchmal kleinerer und manchmal größeren Portionen Pop oder Soul. Ein wenig schade, dass diese sehr ruhige Performance durch die Unruhe im Publikum manches Mal gestört wurde. Dabei war der Ringlokkschuppen nur locker gefüllt, der entstehende Lärm der Unterhaltungen zerstörte aber leider einige Male die Gänsehautathmosphäre. Dennoch bekam FETSUM für seine Songs großen Applaus vom zuhörenden Teil des Publikums. Die Bitte im Refrain seinen letzens Songs mitzusingen wurde umgesetzt und bei der anschliessenden Frage wer denn nun Lust auf PATRICE habe wurde es dann zum ersten Mal an diesem Abend so richtig laut. Nach einer sehr kurzen Umbaupause, schließlich musste streng genommen nur eine Gitarre von der Bühne getragen werden, kam kurz nach 20.30 Uhr dann PATRICE mit seiner Band den SUPOWERS unter großen Applaus auf die Bühne und begann sein Set mit dem ruhigen und gefühlvoll vorgetragenem „The Maker“. Das passte perfekt zur Bühne an deren Hintergrund ein großen Backbanner mit Waldmotiv prangte, das gleichsam das Artwork des neuen Albums „One“ ist, dessen Opener dann wiederum „The Maker“ ist. Dem Publikum gefiel es vom ersten Song an und an der Lautstärke des Applauses war nun nicht mehr erkennbar, dass der Ringlokschuppen gerade einmal zu ca. 2/3 gefüllt ist. Danach nahmen die Songs etwas an Geschwindigkeit und Energie zu und sorgten für Bewegung im Publikum. PATRICE forderte dann zum Mitsingen auf und als das Publikum an einer Stelle ins Stocken kam erklärte er seinen Trick, wenn er der Text vergisst und verdeutlichte ihn gleich indem er die Textzeile sang und zwischen einigen deutlich erkennbaren Wörter lediglich die Melodie nuschelt. Derart gut instruiert klappte dann das Mitsingen im Laufe des Konzertes einwandfrei. Erste recht, als die Band ein „Sunshine Medley“ spielte, das an diesem Abend lediglich aus dem auf Speed gespielten BILL WITHERS Song „Ain´t no sunshine“ und dem vom Gitarristen vorgetragenem Klassiker „I can see clearly now“ von Johnny Nash dessen Texte nun wirklich jeder kannte. Nach dem Song wurde PATRICE erneut eine Gitarre gereicht und dieser fing an sich kaputt zu lachen und erklärte dem Publikum gleich den Grund für seine Heiterkeit: Der Herr, der die Gitarre gebracht hatte war seit langen Zeiten und vielen Touren der Gitarren-Roadie von PATRICE, auf der aktuellen Tour jedoch nicht und nur an diesem Abend zu Gast. Er hatte es sich aber nicht nehmen lassen wie zu guten alten Zeiten noch einmal die Gitarre anzureichen auf der PATRICE nun einen seiner größten Songs, nämlich den zum Wetter passenden Hit „Clouds“ anstimmte. Textunsicherheiten gab es bei diesem Lied auf jeden Fall keine. Dann kündigte PATRICE einen special guest an (dessen Namen ich leider nicht verstehen konnte) und gab mit diesem so richtig Gas und powerte das Publikum bei Dancehall-Rhythms so richtig an. Dabei wurden gleich die beiden Seiten des PATRICE vorgestellt: Zum einen der nette, höfliche PATRICE der zur Verdeutlichung A Capella mit einer hohen Stimme eine nette Textzeile sang und dann der Bad Guy, wobei die Band wieder komplett loslegte und PATRICE mit tiefer Stimme los schrie. Eine auf jeden Fall sehr unterhaltsame Einlage. Insgesamt spielte PATRICE ungefähr 90 Minuten einen gut abgestimmten Mix aus alten Klassikern und Stücken des neuen Albums als er dann schließlich daran kam die Bandmitglieder noch einmal einzeln vorzustellen und mit „Soulstorm“ den letzten Song des regulären Sets anzukündigen. Natürlich wurde auch hier noch einmal richtig mitgetanzt und lauthals mitgesungen bevor die Band dann nach und nach die Bühne verließ. Doch scheinbar hatte das Publikum noch lange nicht genug und so wurde lauthals um Zugabe gebeten. Die gab es dann auch nach kurzer Zeit, jedoch überraschenderweise ganz anders als erwartet, denn die Bühne blieb weiterhin dunkel und von hinten aus dem Saal kamen PATRICE samt Band mit Percussions einmal durch das ganze Publikum spaziert und machten es sich für 2 improvisierte Songs in dessen Mitte bequem. Zur Mitte der zweiten Performance ging die Band dann in die Knie und der (fast) ganze Saal tat es ihr gleich. Dann ging es im Gänsemarsch zurück auf die Bühne und nach mehr als 2 Stunden Spielzeit erklang dann mit „Walking alone“, der aktuelle Single von PATRICE der Abschiedssong mit dem das Publikum wieder zurück ins nasskalte Bielefeld entlassen wurde.Setlist PATRICE:01)The Maker02)Answer03)Ten man down04)Knocking05)Ain´t got no / I got life06)New day07)Sunshine Medley08)Clouds09)Every day good10)Another one11)Nobody elses12)Murderer13)Wiggle & rock14)Don´t cry15)Nothing better16)Change17)Soulstorm18)Drum perfomance19)Walking alone